Reviews MSI MEG Silent Gale P12 im Test – dieser Lüfter könnte neue Maßstabe setzen!

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Mit dem MSI MEG Silent Gale P12 wird MSI in den kommenden Tagen einen neuen am Markt Gehäuselüfter platzieren, der uns im Test wirklich überrascht hat. Just another case fan? Dass dem nicht ganz so ist, liegt natürlich auch am OEM, denn selbst stellt MSI den ja nicht her. Da wird sich der Verantwortliche vielleicht […]

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Moin aus dem Keller, neue Maßstäbe würde eine Dicke von 27,5 cm allerdings setzen ;)
 
Bin mal auf den Preis gespannt. Ob nun auch mehr Hersteller verstärkt auf dickere Lüfter setzen?

PS: Danke das ihr den Test um die zwei Grafiken Schallpegel vs. Volumenstrom und Volumenstrom vs. Drehzahl ergänzt habt. Evtl. solltet ihr hier im Titel der Grafiken noch ergänzen das dies Messungen als Case Fan sind (und es steht noch der Phantek anstatt MSI in der Grafiküberschrift).
 
Bin mal auf den Preis gespannt. Ob nun auch mehr Hersteller verstärkt auf dickere Lüfter setzen?

PS: Danke das ihr den Test um die zwei Grafiken Schallpegel vs. Volumenstrom und Volumenstrom vs. Drehzahl ergänzt habt. Evtl. solltet ihr hier im Titel der Grafiken noch ergänzen das dies Messungen als Case Fan sind (und es steht noch der Phantek anstatt MSI in der Grafiküberschrift).
Danke wird geändert
 
Super spannend das sich auf dem Lüftermarkt gerade mehr "tut". Phanteks, Cooler Master und MSI liefern echt top Lüfter ab.
 
Sehr interessanter Lüfter wenn der Preis stimmt.
Würde mich über einen Artikel zum richtigen entkoppeln der Lüfter an Gehäusen und Radiatoren freuen.
Vielleicht gibt's ja Kniffe die ich noch nicht kenne.
 
Wieder ein interessanter Test. Aber wäre es nicht u.U. auch interessant auf folgenden Punkt vielleicht doch mal einzugehen?
sollte auf den Körperschall und Vibrationen achten, die schnell einen Resonator finden und dann den Lüfter akustisch ins Abseits stellen können. Gerade solche Dinge sind auch der Grund, warum wir mit einer großvolumigen und sehr starren Kammer arbeiten und nicht mit einem dünnen und langen Windkanal. Das gilt auch für den Endanwender, der hier bitte auf eine gute Entkopplung achten mag. Die eingesetzten Gummi-Applikationen sind sicher brauchbar, aber im Zweifelsfall noch nicht ganz optimal.

Mir ist klar: es kommt auf das Gehäuse an, es kommt drauf an, ob man die Lüfter mit Schrauben oder den Gummi-Sticks anbringt etc. Aber erfahrungsgemäß sind ja viele Lüfter - außer die echt miesen - relativ leise, nur im Körperschall und Vibrationen unterscheiden sie sich mitunter schon sehr stark. Früher jedenfalls. War länger nicht im Hardwarebereich aktiv und letztens nach ü8 Jahren mal wieder zugeschlagen. Vor Jahren gab es die Noiseblocker Multiframe MF12 & Co mit den komplett gummierten Ecken. also nicht ein bisschen Gummi an den Ecken, sondern komplett aus Gummi. Eigentlich ein tolles System, was bei mir auch sehr lang gut funktionierte. Leider scheint das Thema bei vielen Herstellern relativ egal zu sein, dabei hat es ja einiges an Potential. Es kann natürlich sein, dass sich die Lager usw. so stark mittlerweile verbessert haben, dass das doch nicht mehr so relevant ist und die mitunter leichten Gummierungen an den Ecken ausreichen. Aber ich frage mich, ob man nicht doch auch "zusätzlich" noch Körperschall und Vibrationen beleuchten könnte, bzw. was passiert, wenn der Lüfter out-of-the-box mit dem Gehäuse verbunden wird und ggf. noch mit Gummi-Sticks. Mir ist klar, dass das ein deutlicher Mehraufwand sein könnte. Aber in einem realen Gehäuse geht es ja genau um die 2-3 Dinge: Lautstärke des Lüfters pro Drehzahl, wie ihr aktuell ja schön messt und eben auch Körperschall und Killervibrationen.
Ich bin mit der Kombination Noctua NF-A12-25 PWM + Na Sav4 mittlerweile sehr zufrieden. Hatte auch mal am Gehäuse die kompletten Dichtlippen (für Wakü etc) ausprobiert, aber wie erwartet, haben die durch die Vibrationen eher erhöht, wahrscheinlich wegen mehr Auflagefläche bei geringerer Dämpfungsmöglichkeit des Gummis.

Oh interessant - Razorlight hatte gerade ähnlich Gedanken :).
 
Schon beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Leistung relativ nahe des NF-A12 liegt, zugleich aber die Geräuschemission je nach Szenario um bis zu 5-6 dB geringer ausfällt. Umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass die Geräuschemission in erster Linie durch bewegte Luft zustandekommt.

Evil wizardry?
Wobei ... könnte es sein, dass man im R&D rein zufällig ein Konkurrenzprodukt unter dem Scanner stehen hatte und dieses lediglich nach den eigenen Ansprüchen modifiziert hat?

msi_noctua.png
Ich weiß nicht. Tue mich ehrlich gesagt schwer, da Parallelen zu erkennen. ^^

Aber mal Spaß beiseite.
Am Ende des Tages ist das einfach nur ein Clone des NF-A12 mit etwas breiteren Flügeln. Die breiteren Flüger verschaffen dem Lüfter mehr Druckstabilität, was auch im Test sehr deutlich erkennbar ist.

msi_noctua2.png

Hier sieht man anhand der drübergelegten Konturen ganz deutlich, dass der OEM von MSI die Flügel von der Mitte ausgehend in die Breite gezogen hat. Daraus ergibt sich in der Praxis wohl die höhere Effizienz. Echt ein Wunder, dass Noctua nicht selbst auf dieses Layout gekommen ist.

Naja ist ja auch so, das es mittlerweile auch einige Hersteller gibt die uns mit unseren Tests sehr ernst nehmen.
Vielleicht sollte man gerade deswegen besser warten, bis die offizielle Preisangabe steht und erst danach den Bericht online setzen. :)

PS: Die Reihenfolge der Spektrogramme ist vertauscht.

Aber ich frage mich, ob man nicht doch auch "zusätzlich" noch Körperschall und Vibrationen beleuchten könnte, bzw. was passiert, wenn der Lüfter out-of-the-box mit dem Gehäuse verbunden wird und ggf. noch mit Gummi-Sticks.
Das wäre in der Tat begrüßenswert, da auch die weite Kundschaft gerne über die Gefahren von Körperschall hinweg sieht.

Wenn der Lüfter nicht schwingungsarm läuft und oder die Entkopplung zu kurz gehalten wurde, dann wird das ganze Blech zu einem riesigen Resonator. Da hilft es dann auch nicht, sich auf Worte wie "Premium" oder "Silent" zu verlassen. Die Rohdaten aus dem Labor sind das Eine. Die Nutzung beim Anwender das (zum Teil völlig) Andere.
 
Zuletzt bearbeitet :
um so einen Test zu machen bedarf es einer Kammer Schalltot solche Resonanzen mit dem Equipment das wir haben ist das denke ich so gar nicht machbar. Könnte mich jetzt täuschen aber der aufwand wäre extrem hoch. Man darf nicht vergessen das so mancher von uns das nur Nebenher macht.

Natürlich würden wir euch alles bieten aber es gibt auch Grenzen. Die Tests die wir jetzt schon machen sind umfangreich und fürn Lüfter geht mal son Tag drauf. Ich mach die Sound aufnahmen bei Nacht oder Früh am Morgen trotz unserer Box hört man von außen Fahrzeuge und das durch die Dämmung noch mehr.

Da hört sich son VW Golf am vorbeifahren an wie ein Leopard 2 in voller Fahrt.
 
Um den Einfluss des Körperschalls zu beurteilen reicht es in der Regel bereits, den Lüfter mit dem Rahmen auf ein resonanzfreudiges Seitenteil zu stellen und einmal das ganze Spektrum durchlaufen zu lassen. Bei manchen Modellen macht es einen riesen Unterschied, ob man den Lüfter frei in der Hand hält oder fest mit einem metallenen Blech verschraubt. Dürfte mit eurem Equipment auch ohne totgedämpftem Raum gut nachvollziehbar sein. Es geht ja erst mal auch nur um die Erläuterung des Prinzips im Rahmen eines Artikels, würde ich sagen.

Da hört sich son VW Golf am vorbeifahren an wie ein Leopard 2 in voller Fahrt.
Da ist ganz offensichtlich jemand vom Fach. :D
 
Man muss es ja nicht wissenschaftlich machen, sondern nur die Möglichkeiten aufzeigen was man zum entkoppeln alles machen könnte.
 
Da wäre mein Vorschlag so n Drahgitter ausm Baumarkt.
 
Schon beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Leistung relativ nahe des NF-A12 liegt, zugleich aber die Geräuschemission je nach Szenario um bis zu 5-6 dB geringer ausfällt. Umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass die Geräuschemission in erster Linie durch bewegte Luft zustandekommt.

Evil wizardry?
Wobei ... könnte es sein, dass man im R&D rein zufällig ein Konkurrenzprodukt unter dem Scanner stehen hatte und dieses lediglich nach den eigenen Ansprüchen modifiziert hat?

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Ich weiß nicht. Tue mich ehrlich gesagt schwer, da Parallelen zu erkennen. ^^

Aber mal Spaß beiseite.
Am Ende des Tages ist das einfach nur ein Clone des NF-A12 mit etwas breiteren Flügeln. Die breiteren Flüger verschaffen dem Lüfter mehr Druckstabilität, was auch im Test sehr deutlich erkennbar ist.

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Hier sieht man anhand der drübergelegten Konturen ganz deutlich, dass der OEM von MSI die Flügel von der Mitte ausgehend in die Breite gezogen hat. Daraus ergibt sich in der Praxis wohl die höhere Effizienz. Echt ein Wunder, dass Noctua nicht selbst auf dieses Layout gekommen ist.
In Facebook waren schon die ersten Kommentare MSI bzw PL hätte kopiert. Viele hängen sich an der Rotor/ Blattform auf das wären ja Kopien von Noctua und TT hätte das ja auch schon gemacht. Nur ist das Quatsch was viele nicht wissen ist das auch Noctua das Design von einem anderen Hersteller übernommen hat.

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Stichwort Nidec Servo Gentle Typhoon.

Jeder Hersteller versucht aus einem bewährten Design das beste rauszuholen deswegen hat MSI/PL anstatt 25mm 27,5mm genommen noch bissel am Anstellwinkel gespielt und schon kann was besseres rauskommen.
 
@Pascal Mouchel
Good point!
Das "Rad" wurde hier sicher nicht elementar neu erfunden. Der Gentle Typhoon ist ja auch schon mindestens 12 Jahre alt. In so fern wäre der Ursprung des 9-blättigen-Konzepts relativ klar.

Ist aber dennoch erstaunlich, wie viele Marken in letzter Zeit mit diesem Design auf den Markt gehen.
 
Ist aber dennoch erstaunlich, wie viele Marken in letzter Zeit mit diesem Design auf den Markt gehen.
TT, Noctua, MSI, Phanteks, Scythe und noch paar weitere haben das Design nur jeder ist da am rumprobieren, ich seh da kein Problem drin.
Die heute gezeigten Lüfter haben ja wieder mal bewiesen bissel verfeinern kann etwas bewirken
 
@Pascal Mouchel
Man könnte natürlich noch einen Schritt weiter gehen und sich anschauen, wer bei wem "unter der Haube" vielleicht noch etwas abgeguckt hat.

Ich schätze mal, dass Noctua da mit seinen SSO2-Lagern, den geglätteten PWM-Kurven etc. schon einen neuen Maßstab für speziell dieses Design gesetzt hat. Wenn man sich mal den TT oder Phanteks aus der Nähe anhört, dann merkt man durchaus auch, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.
 
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