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Blizzard stellt Overwatch 2, Diablo 4 und World of Warcraft: Shadowlands vor

Im Rahmen der laufenden Blizcon 2019 hat Publisher und Entwickler Blizzard eine Reihe neuer Titel vorgestellt. Den Anfang machte Diablo 4, gefolgt von WoW: Shadowlands sowie Overwatch 2.

Diablo 4 bzw. Diablo IV
Der Trailer zum neuen Diablo-Ableger hat es in sich. Zombies, Blut, Tod und ziemlich viel Gedärme. Durch ein altes Ritual erwacht Lilith aus ihrem Schlaf und will die Welt mit Dunkelheit überschwämmen. Serienfans dürfen sich über neue Locations freuen, darunter neue Gebiete von Senctuary, die brennenden Wüste von Kejhista, die grünen Wälder von Scosglen, in denen Werwölfe hauen sowie die die Trockensteppe. Blizzard verspricht dabei eine zusammenhängende „Open World“-Welt, die ohne Unterbrechungen oder Ladebildschirme besucht werden kann.

Der Gameplay-Trailer zeigt lange vermisstes Hack&Slay aus der Top-Down-Perspektive und bestätigt, was in der Community bereits in den vergangenen Wochen vermutet wurde: Diablo kehrt zu den Wurzeln zurück. Ein nötiger Schritt, war die Diablo Immortal für das Unternehmen ein echtes PR- und Marketing-Destaster.  

Zu den bisher angekündigten Klassen gehören Barbar, Druide und Zauberin. Alle Charaktere werden über individuelle Talent- und Fertigkeitsbäume verfügen und diese mit Runenmechaniken und die altbewährten legendären Item-Sets kombinieren können. Außerdem wird es personalisierbare Reittiere geben – hier dürfen wir uns auf Skins freuen.

Während Dungeons zufallsgeneriert sind und unerwartete Herausforderungen bieten sollen, ist die offene Spielwelt nicht minder ein gefährliches Pflaster. In echtem PvP können Spieler abseits der Monsterklopperei auch andere Spieler angreifen und looten.

Über den Release verrät Blizzard bisher nicht viel. Zumindest die Plattformen sind bekannt: PC, PS4 und Xbox One.

World of Warcraft: Shadowlands
Nur einen kurzen Cinematic-Trailer gab es auf der diesjährigen Blizzcon zu sehen. Dieser zeigt Sylvanas Windrunner, die dunkle Fürstin der Verlassenen im Kampf mit dem Lich-König Bolvar Fordragon. Durch ihren Sieg über Fordragon und die Zerstörung seiner Krone öffnet Sylvanas ein Tor wischen Azeroth und dem Reich der Toten. Nun liegt es an den Spielern, mit den Konsequenzen von Sylvanas’ Taten zurechtzukommen und diese auf den Kontinent der Schattenlande ungeschehen zu machen.

Overwatch 2
Hübscher, größer, taktischer und auch Story-lastiger soll das neue Overwatch 2 werden. Unverändert bleibt hingegen der PvP-Modus mit der klassischen 6v6-Aufteilung. Die kooperativen Story-Missionen sollen einen hohen Widerspielwert haben und die bereits jetzt schon umfangreiche Hintergrundgeschichte des Spiels noch facettenreicher beleuchten.

Ein neues Level-System erlaubt es, nach und nach neue Fähigkeiten und Spezialisierungen freizuschalten sowie die Helden der eigenen, individuellen Spielweise anzupassen. Apropos Helden: Overwatch 2 wird zum Start mehrere neue Helden bieten, darunter Echo und Sojourn. Aber auch die bisherigen Charaktere beibehalten – alle Errungenschaften aus Overwatch 1, also Skins, Sprays, Emotes, Intors usw. werden in Overwatch 2 verfügbar sein.

Mit der neuen Map „Toronto“ findet auch der neue PvP-Modus „Push“ Einzug ins Game, bei dem ein „neutraler“ Roboter eine Fracht zu der gegnerischen Basis schiebt, abhängig davon, welches Team das Gebiet rund um die Blechbüchse kontrolliert.

Auf der Seite der Gegner gibt es abseits der aus zeitlich begrenzten Events bekannte Null Sector Killerroboter noch größere Maschinen, fliegende Drohnen und Endgegner. Sowohl die bekannten Helden als auch die bekannten Gegner haben ein neues, modernes Design erhalten.

Wann Overwatch 2 veröffentlicht werden soll, hat Blizzard bisher jedoch noch nicht verraten.