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Bass to Go vom Feinsten: Nubert nuSub XW-800 Slim im Test – Filme, Studio und Gaming mit mehr Tiefgang | Teardown

Korpus und Chassis

Nubert setzt beim Korpus überwiegend auf 19-mm-MDF, wobei die Bodenplatte mit dem eingelassenen Subwoofer und der Montageplatte samt Bedienteil auf 25 mm verstärkt wurde. Das eingelassene Chassis sitzt auf seinem äußeren Gummi-Ring auf der glatten Oberfläche perfekt auf und ist von außen mit sechs massiven Holzschrauben (Torx) ordentlich verschraubt. Die zur Kabel zur Audio-Platine sind ausreichend lang und ich erwähnte es ja, dass durch das Bassreflex-Rohr eingedrungene Fremdobjekte besser entfernt sein sollten. Wem so ein Malheur wirklich einmal passieren sollte: Bitte schraubt NUR das Chassis heraus und NICHT die Platte mit der ganzen Elektronik!

Das 4-Ohm-Chassis mit seinen 22,4-cm Durchmesser sollte von Peerless stammen, wobei das dänisches Unternehmen nach dem Aufkauf durch Tymphany nur noch eine reine Marke ist und wie fast alle amerikanischen Ableger zu „made in China“ wurde. Zumindest bei Peerless tut dies der Qualität erst einmal keinen Abbruch. Zudem es immer recht praktisch ist, wenn man die z.B. die Chassis gleich dort produziert, wo man auf großen Neodym-Vorkommen sitzt. Seltene Erden sind zumindest dort gar nicht so selten und vor allem günstiger. Der Rest ist eine ansprechende Serienkonstanz, die Nubert bei einer kompletten Eigenproduktion wohl kaum so perfekt hinbekommen würde. So aber kann man beruhigt auf Bestehendes aufsetzen und selbst noch weiter optimieren.

Der massive, aufragende Korb zeigt sehr schon, dass es sich hier um ein Cassis mit einem sehr großen Hub handelt. Die Membran aus einem Polypropylen-Verbundmaterial schafft eine recht große Auslenkung, womit sich dann auch der Mindestabstand zum Fußboden wieder erklärt.

Die Netzteil-Platine

Die Audio- und die Netzteil-Platine sind mit Abstandshaltern gestackt an der Rückplatte mit den Eingängen und Reglern befestigt, wobei das Schaltnetzteil quasi die oberste Schicht darstellt. Damit die Werte für den Standby-Betrieb eingehalten werden können, ist der Standby-Zweig separat ausgeführt und der Subwoofer schaltet sich nach maximal 20 Minuten ohne Signal ab. Je nach Quellenwahl (Wireless oder Cinch) ist auch noch das Funkmodul aktiv, dessen Leistungsaufnahme auch im Standby noch bis zu 1,5 Watt beträgt. Wer sparen will und nicht bis zum Stecker hangeln kann, schaltet das Teil per App um. Im Urlaub gilt wie immer: Stecker raus oder Schalter umlegen.

Meist will man gar nicht wissen, was so alles in ein Netzteil mit eingespeist wird, denn die Netzspannung kommt recht selten allein und sauber aus der Dose. Spätestens wenn weitere Verbraucher mit an einem Verteiler hängen, kann es schnell eklig werden. Man setzt beim Netzteil nach dem physikalischen Ein-/Aus-Schalter auf eine ordentliche Eingangs-Filterung und die Glättung gegen Spikes sowie die unerwünschte HF-Einstrahlung, samt eines MOV als Überspannungsschutz. Was optisch fehlt, sind eine Schmelzsicherung auf der Platine und ein echter Supervisor-Chip auf den Spannungschienen der Sekundärseite samt Shunts, wenn es doch mal einen Kurzschluss gibt. Die beiden ordentlichen Primär-Elkos besitzen jeweils eine Kapazität von satten 680 µF, was sogar kurze Spannungsdrops wettmachen kann. Zum Hersteller komme ich gleich noch.

Trotz der hohen Kapazität hält sich der Einschaltstromstoß (Inrush Current) pro Box noch in einem erträglichen Rahmen. Allerdings würde ich zwingend davon abraten, den Subwoofer und beide Lautsprecher hinter eine gemeinsam genutzte Funksteckdose zu hängen (macht man ja eh nicht). Wer sehr empfindliche 16-A-Sicherungen im Schaltkasten sitzen hat, wird hier unter Umständen mit etwas Pech auch schon mal schneller im Dunkeln sitzen, als es ihm lieb ist. Aber das ist das Problem aller Schaltnetzteile.

Die komplette Kondensatorbestückung der Elektrolyten setzt auf sehr zweckmäßige 105 °C Modelle von Jianghai, sowohl auf der Sekundärseite (im Bild unten) und der Primärseite, sowie der Spannungswandlung. Mit den fast 1500 µF auf der Sekundärseite schafft man einen ordentlichen Puffer für Leistungsspitzen. Es ist also kein „hartes“ Netzteil, das wie ein Cutter am Limit klebt, sondern eher „weich“. Diese ausgewiesenen Low Impedance und High Ripple Current Kondensatoren sind bestens geeignet, auch ein paar Jahre zu überstehen. Jianghai ist einer der ältesten chinesischen Hersteller und hat die komplette Kondensatorproduktion von Hitachi gekauft. Also hat man im Endeffekt Hitachi-Qualität zum fairen Preis. Die Teile müssen sich hinter denen von Chemicon also nicht verstecken.

Die Funk-Module

Das am Stack seitlich hochkant verschraubte Wi-Fi-Funkmodul für sie Signal-Übertragung setzt auf einen Custom SoC von Renesas für das 5 GHz bzw. 5.8-GHz-Band. Das Ganze ist reichlich proprietär, was auch Sinn macht, damit nichts durcheinander funkt. Sender und Empfänger sind automatisch aufeinander abgestimmt und harmonieren nur im Nubert-Kosmos. Das 2,4-GHz-Band bleibt dem Bluetooth-Modul vorbehalten, so dass man auf konkurrierende Bänder absichtlich verzichtet hat.

Das 2,4-GHz-Bluetooth-Modul sitzt Huckepack auf der Audio-Platine und nutzt einen CSR 1011. Hier handelt es sich um einen ordentlichen Low-Latency-Chip ohne große Besonderheiten.

Die Audio-Platine

Die ganzen Platinen werden übrigens bei Huizhou Glorysky Electronics Co Ltd. im Sun City Industrial Park hergestellt, die Entwicklung der Schaltung stammt jedoch von Nubert selbst. Huizhou liegt in der Provinz Guangdong, der Park ist wirklich riesig und zudem auch recht modern. Ok, ich schweife ab… Kommen wir besser zur Audio-Platine, die so geheimnisvoll auch nicht ist, wenn man schon andere Nubert-Systeme zerlegt hat.

Fast zentral liegt das Herzstück der gesamten Konzeption: der D2-92634 D2Audio von Renesas. Dieser D2-3(S) Audio SoC fungiert als Digitaler Soundprozessor (DSP) und ist quasi das Mädchen für alles. Das hier verbaute System-on-Chip (SoC) bietet eine effiziente und konfigurierbare Audio Signalwegverarbeitung einschließlich Entzerrung, Dynamikbereich-Komprimierung, Mischung und Filterung sowie eine vollständig konfigurierbare High Level-Programmierschnittstelle. Die integrierte PWM-Engine unterstützt die programmierbare und dynamische Steuerung der Audioausgabe, Noise Shaping, einen eingebetteten asynchronen Abtastratenwandler. Sie steuert auch direkt die PWM-Leistungsstufe mit SNR-Werten >110 dB und einem THD+N von <0,01 % an.

Außerdem schafft die mit diesem DSP realisierte Aktivweiche für die Frequenzbegrenzung eine fast schon ideale Anpassung mit recht steiler Flanke. Das Sprung- bzw. Impulsverhalten ist als gut zu bezeichnen. Außerdem setzt man für die Prozessabwicklung als MCU auf eine relativ schnelle 32-Bit Arm-Cortex-CPU. Die Firmware ist in einem separaten BIOS-Chip gespeichert.

Bei den Endstufen handelt es sich um einen sogenannten UCD-Schaltverstärker (Universal Class D), der die Wirkungsweise eines analogen Schaltverstärkers erheblich verbessert. Mittels dieser Technologie aus den 1980ern schafft man eine sauberere Signalaufbereitung als mit herkömmlichen Class-D-Brückenschaltungen und diversen vorgeschalteten Wandlern und Treibern. Das vom DSP in Echtzeit auf die einzelnen Zweige aufgeteilte, pulsweitenmodulierte Signal (PWM, 384 KHz Taktung) wird ohne Umwege in digitaler Form an die PWM-Ausgangsbrücke mit einem TAS 5162 geschickt. Rausch- und Jitterarmut sind dann der Lohn dieses Kniffes. Um zudem ein ein Phasen-stabiles Verhalten und niedrige TIM- und THD Fehlerwerte zu bekommen, benutzt man mit Sicherheit noch eine Gleichspannungs-Filterung im niedrigen, einstelligen Hertz-Bereich.

Der TAS 5162 sitzt hier rückseitig unter einem Aluminium-Kühlkörper, die beiden Schrauben dienen der Befestigung. Zwischen Kühler und Montageplatte liegt noch ein Wärmeleitpad. Auf der Platinenoberseite ist die relevante Fläche vergoldet und mit einem Lochraster versehen worden.

 

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ParrotHH

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Moin!

Hochwertiges und voodoofreies Hifi ist ja eines meiner Hobbies, und in diesem Kontext habe ich eigentlich jeden Raum meiner Wohnung und der meiner Lebensabschnittsgefährtin mit einer m. E. angemessenen Soundlösung ausgestattet. Dabei habe ich dann auch gerne experimentiert und natürlich auch Subwoofer eingesetzt.

Lernen musste ich dabei, dass solche Geräte Fluch und Segen sein können, denn die Ein- bzw. Anbindung ist alles andere als trivial.

Da ist zum einen die Aufstellung, die entgegen der landläufigen Vorstellung alles andere als gleichgültig ist. Die kommt vor (!) allen (!!) anderen (!!!) Parametern. Denn bei ungünstiger Aufstellung passiert es, dass man den Sub dann doch akustisch orten kann, das Klangbild also unangenehm auseinander fällt. Oder man produziert ein Bassloch, und hat mit dem Sub weniger Bass als ohne.

Man kann das bei einfacheren Räumen vorher simulieren, z. B. mit REW, und das sollte man unbedingt auch tun, um ein Gefühl für die Akustik des Raumes und die generellen Aufstellungsmöglichkeiten zu bekommen, denn die Physik lässt sich schlicht nicht überlisten. Und erst dann wählt man ein passendes Modell aus, z. B. ein flaches Modell, weil ein geeigneter Ort unter der Couch ist.

Die zweite nicht minder wichtige Disziplin gilt nicht der "Einbindung im Raum", sondern der Abindung an die restlichen Lautsprecher. Da geht es dann um die Übergangsfrequenzen auf Seiten des Subwoofers und der Satelliten und um die verwendeten Filter. Ich will das nicht unnötig verkomplizieren, aber ohne einen vernünftigen DSP und entsprechende Einmessung ist es ein Lottospiel mit entsprechenden Chancen, dass man einfach so ein gutes Ergebnis erzielt.

Was mich zu der Frage führt, wie hier im Artikel die Anbindung gemacht wurde.

Parrot

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Igor Wallossek

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Genau das steht eigentlich drin... :)

Messung / Raumkalibrierung:
Mikrofon / Arta + Burst, sowie trainierte Ohren + Brain
Einmessen Wohnzimmer: Denon + Mikro / Nubert App + Room Calibration
Einmessen andere Räiume: Nubert App + Room Calibration, Ohren + Brain

Anbindung:
Jeweils am programmierbaren Sub-Ausgang der Aktivlautsprecher / des AVR
bzw. Wireless am X-Serien-Master (Crossover ebenfalls manuell eingestellt).
Sogar die gewählten Frequenzen stehen alle im Artikel.

Ich gebe Dir Recht, die Räume sind oft ein Graus. Moden kann man im Voraus berechnen, dafür gibt es sogar Online-Tools, die es ganz gut tun (solange der Raum nicht L-förmig ist). Aber dann kommen die Möbel und mitschepperndes Zeug, Zwischendecken, die eine fiese Resonanzfrequenz besitzen, unzweckmäßiger Fußbodenbelag usw.

Ich habe im Wohnzimmer nicht zufällig an gewissen Bereichen Felle rumliegen, normalerweise ist eine Seitenwand mit den Fenstern auch komplett von einem dicken, bodenlagen Vorhang gecovert. Aber Subwoofer sind eine Wissenschaft für sich, da gebe ich Dir recht :D

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ParrotHH

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Hi,

mir ging es vor allem um die Dinge, mit denen ich mich überraschend lange herumschlagen musste, als ich es mal wirklich alles selbst gemacht habe, und die ich so aus dem Artikel nicht herauslesen konnte.

Da ging es um die Frage der Filterart (Butterworth, Linkwitz-Riley, Bessel), deren Ordnung (also um den Abfall dB/Oktave), um die Trennfrequenz an sich, und um den Zeitversatz. Das wurde schnell überraschend komplex, und es hatte alles deutlich hör- und messbare Auswirkungen. So fallen die "Satelliten" (in meinem Fall: ganz ordentliche Kompaktboxen von Wharfedale) ohnehin schon von selbst im Bassbereich ab, sodass man für die Satelliten dann eher einen flacheren Filter als für den Sub nimmt. Nur muss man (nicht nur) dann mit der Phase aufpassen, weil man sonst im Übergangsbereich vor allem Auslöschungen erzeugt.

Mir ist nach diesen persönlichen Erfahrungen einfach rätselhaft, wie die Industrie da angesichts der Komplexität einfach Lautsprecher verkauft, bei denen ein Sub-Ausgang dran ist, wo man den dann "einfach anschließt". Denn die ganzen Fragen stellen sich da doch auch. Sie werden aber nirgends beantwortet, auch in den Manuals der Hersteller nicht, weil das den Kunden natürlich instant überfordert. Irgendwo hat mal einer nachgemessen, und für Audyssey die Filterkonfiguration ermittelt. Sind - glaube ich - einfache Butterworth-Filter mit 6 bzw. 12dB. Im Handbuch Deiner NuPros finde ich: nichts.

Und dann liest man die Benutzerberichte, die sowohl Erfolg als auch Mißerfolg ihres Setups aufgrund fehlenden Wissens an der Größe des Chassis, dem Bausprinzip (offen/geschlossen) oder der Abstrahlung ("Downfire") festmachen...

Na ja, im Grunde alles gut. :)
Ist halt ein Thema, das mich triggert.

Parrot

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SaschaT

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Eine blöde Frage, bezogen auf "Es ist sicher etwas Nische, aber eben auch wirklich clever positioniert, denn ernsthafte Alternativen gibt es aktuell keine. Und genau das ist ja der Punkt."

Sind der Canton ASF 75 SC (kleiner, weniger Leistung, keine Funkanbindung) oder der Teufel T 4000 (etwas andere Abmessungen, ähnliche Leistung, mit Funkanbindung) keine ernsthaften Alternativen?

Okay, der Caton ist vielleicht im Vergleich etwas zu "klein" ausgelegt, aber ansonsten sieht der dem Nubert sehr ähnlich.

Der Teufel ist zwar etwas anders aufgebaut. Es ist eher "beit" gebaut, dafür aber auch flacher. Er unterstützt eine Funkanbindung, hat eine vergleichbare Leistung. ist unter dem Sofa nutzbar, kann an der Wand moniert werden und ist preislich auch nicht so weit entfernt (etwas günstiger).

Ich kenne mich jetzt auch nicht aus, wie unterschiedlich die Geräte klingen, aber ich würde Canton und Teufel an sich jetzt erst einmal nicht als "Mist" einschätzen ;-)

Kann man die beiden Subwoofer im Vergleich zum Nubert direkt wieder vergessen (der Nubert ist eine ganz andere Klasse)?
Oder sind diese es wert in Betracht gezogen zu werden?

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Igor Wallossek

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Der Teufel T 4000 ist echtes China-Spielzeug mit den drei kleinen Lautsprecherchen und einem zusammengeschraubten Ikea-Korpus. Klanglich habe ich mich von sowas schon vor längerer Zeit komplett verabschiedet. Ja, das mag tief können, aber richtiger konturierter Bass geht mit sowas nicht. Das Teil matscht und wummert zum Gotterbarmen. Für Erdbeben-Filme im Puppenstuben-Kino reicht es aber. teufel war mal ein echtes P/L-Ding, aber davon sind sie schon lange weg. Kann man eigentlich nicht mehr empfehlen.

Der Canton ASF 75 SC ist offensichtlich ein Brüllwürfel, kannst ja mal ins Hi-Fi-Forum schauen. Das Teil wird dort von allen gnadenlos verrissen. Im Gegensatz zum T 4000 kennen ich ihn nicht aus eigener Erfahrung, aber die Freunde dort irren eigentlich nie.

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Igor Wallossek

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Mich auch :D

Ich habe doch zum DSP-Chip im Teardown schon was geschrieben. Du kannst sowohl die obere Grenzfrequenz im Sub, als auch die untere in den Aktivlautsprechern im DSP regeln, die haben alle den gleichen Chip. Soweit es die Messungen zeigen, sollten es 12 dB/Oktave sein, zumindest sah die Flanke so aus.

Ich habe auch schon mit Frequenzgenerator im Raum gesessen und die Eigenschaften / Relexionen abgehört. Da kann man echt Lebenszeit opfern :D

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Pokerclock

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89 Kommentare 55 Likes

Ich habe mich von Hifi schon lange verabschiedet und kehre wohl erst wieder zurück, wenn ich mittlere bis hohe fünfstellige Summen dafür ausgeben möchte. Als meine Canton Karat 795 DC mit einem knapp 50m² Wohnzimmer umgehen mussten, war plötzlich Ende beim Klang. Von der Lautstärke her war auch nichts zu hören. Ich höre gerne laut, auch weil ich hier keinerlei Rücksicht auf Nachbarn nehmen muss.

Nubert war damals weit vorne bei mir auf der Einkaufsliste, aber ein Hörabstand von knapp 5 Meter will erst einmal überwunden werden, und die klassische Horn-Technik hat hier einfach massive Vorteile (und auch Nachteile). Klipsch war da immer wieder gefühlt im Einkaufskorb. Schließlich bin ich doch bei PA gelandet, der Lautstärke wegen. Den meisten Hifi-LS im Preisbereich <10000€ plus entsprechend ausgelegter Technik für hohe Lautstärken kommen jenseits der 90 db da nicht mehr mit. Im Zuge dessen gab es dann auch nur noch reine Aktiv-LS.

Zum Glück habe ich einen guten Tontechniker im Kundenkreis. Ohne diesen wäre ich auch komplett überfordert gewesen. Hat dann auch noch einmal ein paar Euro gekostet, bis dann alles Stand und eingepegelt war...

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Igor Wallossek

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Ok, ich sitze nur 3,5 m von den Boxen weg, liege aber mit den nuLine 334 ohne Sub, Rear und Center schon locker über 120 dBA fürs gute alte Stereo, bevor mir die Ohren klingeln. Da verzerrt zuerst das Trommelfell :D

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eastcoast_pete

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315 Kommentare 88 Likes

Was mich (leider) von wirklich guten Subwoofern abgebracht hat ist meine Wohnsituation. Wenn man unterhalb und neben der eigenen Wohnung Nachbarn hat, macht ein guter Sub zwar beim Hören Freude, aber danach auch u.U. Ärger, v.a. wenn's Mal richtig laut wird (und wozu will ich sonst einen guten Sub?) Daher sind es bei mir schon länger nur noch Kopfhörer geworden - leider.

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Pokerclock

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89 Kommentare 55 Likes

Ja, die Wohnsituation ist durchaus ein Thema, nicht nur außerhalb sondern auch innerhalb. Es könnte durchaus schwierig werden etwaigen Mitbewohnern zu vermitteln, dass man vier Subwoofer im Raum verteilt benötigt, um Raummoden weitestgehend zu glätten. :eek:

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Igor Wallossek

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Deshalb ja der Platz unterm Sofa, auf dem Du sitzt. Das ist eher unkritisch.

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2Chevaux

Veteran

100 Kommentare 78 Likes

Hätte bei "Breite 56cm" beinahe aufgehört zu lesen, aber das ist ja vielleicht doch ein Format für uns. Was passiert denn dann mit dem Staub unterm Sofa? :)

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Igor Wallossek

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Einmal einen Bombeneinschlag auf 100% und der Sofa-Untergrund ist zu 100% staubfrei :P

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LëMurrrmel

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67 Kommentare 58 Likes

Dann sollte man bei Action-Filmen aber schon FFP2-Masken tragen, oder reicht auch eine einfache OP-Maske? Man könnte aber auch vorher unterm Sofa saugen 🙃

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Igor Wallossek

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7,217 Kommentare 11,855 Likes

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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