Kühlung Lüfter Testberichte

Der Budget-König: Arctic P12 PWM Gehäuselüfter im Test – Preiswert schlägt teuer (fast)!

Zusammenfassung

Jeder Kunde hat natürlich andere Prämissen und der eine will viel Leuchtkraft, der andere mag es eher dezent und ohne optischen Firlefanz. Was Arctic hier jedoch für reichlich 5 Euro abliefert, verdient absoluten Respekt, denn der P12 PWM kommt in vielen Messungen und Testsituationen dem Referenzlüfter nicht nur sehr nah, sondern agiert eigentlich fast schon ebenbürtig! Geht man rein nach der Fördermenge pro eingesetzter U/min, dann gewinnt auf dem Papier sogar der Lüfter von Arctic, was aufgrund des Preises wirklich erstaunt.

Der beste Gehäuselüfter fürs Geld?

Mit steigender Dicke des Radiators gewinnt natürlich auch der statische Druck an Bedeutung, der dem Arctic P12 PWM dann aber leider fehlt. Das ist die einzige Einschränkung, die man zu diesem Lüfter geben muss und ich würde ihn auch nicht auf Radiatoren mit 45 mm oder 60 mm Stärke einsetzen. Im Gehäuse ist alles im grünen Bereich, auf einem 25er Slim-Radiator auch noch. Alles andere ist dann aber einfach zu viel gewollt und man muss dem Preis dann doch Tribut zollen. Aber man kann eben nicht alles haben, schon gar nicht für diesen Preis.

Fazit

Für reichlich 5 Euro kann man einfach nichts falsch machen, wenn es mal auch ohne die üblichen LEDs gehen kann. Dann nämlich ist der Arctic P12 fast schon eine Art Kauf-Zwang, auch wenn die schlichte Form eher keine Emotionen wecken kann. Aber es bleibt erstaunlich leise und eine ordentliches Lüftchen ist trotzdem noch fast immer drin. Deshalb gibt es auch ausnahmsweise mal den expliziten Kauftipp von mir, denn es ist echt eine Offerte für Sparfüchse!

Welche Lüftertests möchtet Ihr gern lesen?

Arctic P12 PWM weiß/transparent, 120mm (ACFAN00131A)

MindfactoryZentrallager: 4 Stück lagernd, Lieferung 1-3 Werktage Filiale Wilhelmshaven: 4 Stück lagerndStand: 12.05.21 16:505,49 €*Stand: 12.05.21 16:37
Aquatuninglagernd: 50+5,99 €*Stand: 12.05.21 16:54
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschriebenmit freundlicher Unterstützung von www.geizhals.de

 

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RedF

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812 Kommentare 269 Likes

Endlich der P12 :D. Und die bestätigung das er seinem ruf gerecht wird.

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Pascal Mouchel

Moderator

59 Kommentare 96 Likes

Und für die RGB Liebhaber die hier das blingbling vermissen, einfach die Phanteks Halos kaufen die kosten ca 10€ und ist trotzdem Günstiger als so mancher angebotene RGB Lüfter und bekommt noch performante Lüfter dazu.

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H
Harley1977

Mitglied

38 Kommentare 1 Likes

Ob der neue Lüfter mit RGB von Arctic genauso abschneidet? Im vierten Teil (Volumenstrom) gibt es nen kleinen Rechtschreibfehler. Da steht Deutschlang anstatt Deutschland

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halfevil333

Veteran

104 Kommentare 44 Likes

Diese Lüfter wurden hier im Forum ja schon öfter erwähnt, deswegen sehr interessanter Test. Danke @Igor Wallossek ,
vor allem auch den Aufwand, den ihr betreibt dafür, find ich klasse. So kann man endlich wirkliche Vergleiche ziehen und muss sich nicht mehr auf die Herstellerangaben verlassen. Oder auf Tests der "Provisions-Jäger".

Und die Ergebnisse für den Arctic als Gehäuselüfter bestätigen dann auch viele der Aussagen, die ich gelesen habe.

Für das letzte Projekt hatte ich erst Enermax T.D. Silence 140 verwendet, bei denen nach 2-3 Tagen bei allen 4 die Metallrahmen angefangen haben, zu klirren. Was den Namen dann ja nicht so gerecht wurde. Und dann bin ich auf die Cryorig QF 140 Silence gestoßen. Und die tun genau dass, was auch im Namen steht. Und kosten momentan sogar bei der Caseking-Apotheke nur knapp 10 €.
Da würde mich ein Test sicher auch mal interessieren. Stimme deshalb mal für Bugdet-Lüfter. Die teureren und bekannteren werden ja auch öfter getestet.

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Blubbie

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670 Kommentare 193 Likes

echt erstaunlich was die für 5 euro bewerkstelligen können.
So gesehen macht Noctua anscheinend all die Jahre einen riesigen Gewinn da sie die NF-A12 ja für 30 euro verkaufen - wobei ja ein fast gleicher Lüfter auch nur 5 Euro wie bei Arctic kosten kann. Fairer weise muss man aber auch anmerken - dass man bei Noctua noch extrem viel gutes Zubehör bekommt.

- zusätzliche Entkoppler
- Y-Adapter Kabel
- 30 cm Verlängerungskabel
- Low Noise (7 Volt) Adapter Kabel

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Goliath1985

Neuling

6 Kommentare 3 Likes

Ja der NF12 hat echt viel Zubehör. Und mir fehlt das Verlängerungskabel bei den P12 ... ^^ hab die Lüftersteuerung dazwischen und es passt grad so... in einem Bigtower wird es schwer mit der Kabellänge des P12 je nach Anschluss der Lüfter.

Auf der Roadmap von Noctua steht die weiße Version des NF-A12 Ende des Jahres an... Mein Favorit.
"https://noctua.at/en/product-roadmap"
Derzeit bin ich voll zufrieden mit den P12 allerdings würde es mich schon interessieren wieviel der statische Druck bei Radiatoren ( in realen Temp unterschieden ausmacht ) Gibt es hier eine rechnerische Formel ? Oberfläche x Druck / Luftstrom... =Temp????
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S
Schori

Mitglied

17 Kommentare 2 Likes

In meinem PC werkeln fünf (2x rein, 3x raus) F14 PWM PST und ich bin absolut zufrieden, vor allem für den Preis von unter 30€ für alle fünfe.
Sehr interessant was Arctic da für so wenig Geld auf den Markt bingt.

Mich würde ja auch mal der reale Unterschied zwischen den P und F Lüftern interessieren.
Klar die P Lüfter sollen mehr statischen Druck bringen die F mehr Volumen aber was bedeutet das am Ende im Gehäuse?

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W
Wie jetzt?

Mitglied

17 Kommentare 12 Likes

Wie immer schöner Test, endlich nun der Arctic P12. Also wie auf Grund diverser, anderer (und bei weitem nicht so detaillierter) Test schon absehbar ist das Ding wahrhaftig ein echter P/L - Knaller. Gefühlt konnte ich das seit einiger Zeit für einen als Gehäuselüfter im Einsatz befindlichen P12 PST und mit den 3xP12 PST auf meiner AiO schon bestätigen, aber nun - Schwarz auf Weiß. Damit sind Noctua und Co. am Zug ihre Preise in Ordnung zu bringen. Im Value Pack bekommt man 5x P12 PST für einen Preis den Noctua im Black Swap-Bundle mit ebenfalls 5 Stück um den Faktor 3 überschreitet. Da brauche ich nicht mehr überlegen. Alles richtig gemacht!

@Goliath1985 : Da nimmst du den mit PST am Ende, da ist es gleich mit dran. Und ein Y-Adapter auch.

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O
Oxmox

Neuling

2 Kommentare 1 Likes

Ich nutze zwei solcher Lüfter bzw. die P12 PST CO, die scheinbar bis auf die Kugellager und 2€ Aufpreis gleich sind, für einen Alphacool ST30 Radiator. Meine Erfahrung deckt sich komplett mit den Testergebnissen. Bei mir drehen die idle bei 800 U/min, unter Last im Bereich von 1200-1400U/min, aber ich bin auch einer, der über einen 240mm Radiator eine übertaktete 1080ti und einen Ryzen 5800X laufen lässt. Und das echt absolut leise. Vielen Dank für den Test und den ausführlichen Bericht.

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M
Martin Gut

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2,841 Kommentare 946 Likes

Was hier als Anlauf_RPM gemessen wird, sagt von mir aus gesehen wenig aus. Dass ein anlaufender Motor noch nicht die volle Drehzahl hat, ist normal. Hier ist es auch eher zufällig, ab welchem Zeitpunkt die RPM gemessen werden.

Diese in einem bestimmten Moment gemessene Drehzahl kann aber von der Lüfterregelung nicht so beibehalten oder geregelt werden. Man sieht ja, dass der Lüfter bei der gegebenen Spannung sofort weiter hoch dreht. Dass er beim Anlaufen von 0 bis zur konstanten Drehzahl kurz mal irgendwo bei 200 RPM war, sagt nichts aus.

Interessant ist, bei welcher Drehzahl der Lüfter nach dem Anlaufen konstant bleibt. Das ist dann wieder etwa die selbe Drehzahl, wie vor dem Ausschalten.

Die hier gemessene erste RPM-Messwert hat keinen praktischen Nutzen. Ausser während dem Anlaufen gibt es ja keine Situation, in dem der Lüfter diese Drehzahl hat. Während dem Anlaufen hat er aber auch jede andere Drehzahl von 0 bis zur konstanten Drehzahl mit der Spannung irgendwann einmal. Es sagt somit nichts über den Lüfter sondern nur über die Messmethode aus, die erst ab einer gewissen Drehzahl in gewissen Intervallen misst.

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About the author

Igor Wallossek

Chefredakteur und Namensgeber von igor'sLAB als inhaltlichem Nachfolger von Tom's Hardware Deutschland, deren Lizenz im Juni 2019 zurückgegeben wurde, um den qualitativen Ansprüchen der Webinhalte und Herausforderungen der neuen Medien wie z.B. YouTube mit einem eigenen Kanal besser gerecht werden zu können.

Computer-Nerd seit 1983, Audio-Freak seit 1979 und seit über 50 Jahren so ziemlich offen für alles, was einen Stecker oder einen Akku hat.

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