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AMD äußert sich zur Ryzen-Boost-Problematik

Nachdem in den vergangenen Tagen einige massive Kritik an den neuen AMD Produkten aufgekommen ist, hat sich das Unternehmen ausführlich zur den teils fragwürdigen Taktraten geäußert. Der bisher nicht immer erreichte Boost-Takt soll u.a. über BIOS-Updates behoben werden.

Entscheidend dafür, ob der von AMD angepriesene Takt erreicht werden kann, oder eben nicht, hängt von mehreren Faktoren haben: CPU-Temperatur, VRM-Versorgung durch das Motherboard, Auslastung auf den Kernen sowie der allgemein anliegende Workload.

Dazu sagt das Unternehmen:

“Our processors perform intelligent real-time analysis of the CPU temperature, motherboard voltage regulator current (amps), socket power (watts), loaded cores, and workload intensity to maximize performance from millisecond to millisecond. As part of our manufacturing process, each Ryzen 3000 series is tested at a set of voltage and temperature specifications to ensure the processor is capable of operating to the base and maximum boost frequency specified.”

Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Motherboard-Herstellern soll das BIOS-Updates mit AGESA 1.0.0.3ABBA bereitgestellt werden und auch eine neue Firmware für die System Management Unit (SMU) liefern. AMD benötigt laut eigenen Angaben noch 2-3 Wochen Zeit, um das BIOS-Update allen Herstellern zur Verfügung zu stellen. Damit soll auch der Fehler beheben werden, der dazu führen konnte, dass die CPU bei 25 bis 50 MHz unterhalb ihrer maximalen Boost-Taktraten arbeitete.

“While AGESA 1003AB contained changes to improve system stability and performance for users, changes were not made for product longevity reasons. We do not expect that the improvements that have been made in boost frequency for AGESA 1003ABBA will have any impact on the lifetime of your Ryzen processor.”

 

Auf Boards von MSI und Gigabyte scheinen die Beta-Versionen mit AGESA- und SMU-Update bereits jetzt gut zu laufen und die erhofften Verbesserungen mit sich bringen. Sobald die finale Version des Updates vorhanden ist, wird allen Ryzen-3000-Nutzern empfohlen, dieses einzuspielen.

Für eine einfachere Messung hat AMD für den 30. September ein neues SDK angekündigt. Damit sollen, wie schon im Ryzen Master 2.0.2.1271, genaue Werte des Prozessors ausgelesen werden können. Dazu gehören:

  • CPU-Temperatur
  • Peak Core(s) Voltage (PCV)
  • Average Core Voltage (ACV)
  • EDC (A), TDC (A), PPT (W)
  • Peak Speed
  • Effective Frequency
  • Various voltages and clocks, including: SoC voltage, DRAM voltage, fabric clock, memory clock, etc.

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Jakob Ginzburg

Redaktion | Geschäftsführung | Vermarktung

Meistens eher im Hintergrund unterwegs, kümmere ich mich um den Geschäftsbetrieb und schreibe hin und wieder News sowie Reviews.